Allgemeines aus der Familiengeschichte

Die heute bekannte Geschichte der Familie von Bredow beginnt 1251 im osthavelländischen Dorf Bredow. Von hier aus verzweigte sich die Familie im Havelland und weit darüber hinaus. In den folgenden fast 700 Jahren waren die Bredows im Havelland sozusagen „an jeder Ecke“ zu finden. Im Jahr 1335 gelang ihnen ihre bedeutendste Erwerbung, denn Markgraf Ludwig konnte seine hohen Schulden bei den vier Bredow Brüdern Peter, Köpke, Mathias II und Wilkin nicht begleichen. Also erließen ihm seine Kreditgeber einen erheblichen Teil der Schulden und erhielten für den Rest der Pfandsumme das Lehen über die Burg, die Stadt und das Ländchen Friesack. 

Über Jahrhunderte traf man im Havelland, und ganz besonders im LändchenFriesack, quasi “ an jeder Ecke und hinter jedem Busch“ auf einen oder mehrere Bredows. Schon damals fragten sich viele, genauso wie heute, wo diese unzähligen Bredows eigentlich her kamen. Daraus entwickelte sich eine nette Sage über das Eintreffen der Bredows im Ländchen Friesack, die sehr kreativ mit den Ortsnamen im Westhavelland umgeht.

Da hol sie doch der Teufel oder wie die Bredows im Ländchen Friesack eintrafen 1.0

Abhandlungen über die tatsächliche Herkunft der Bredows und über die Belehnung mit dem Ländchen Friesack folgen.